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Geplanter Anbau von Gen-Mais angeprangert

Brasilien | 12.02.2007

(Rio de Janeiro, 13. Februar 2007, plsar).- Verschiedene Organisationen, Verbraucherschutzgruppen und Gewerkschaften werfen der staatlichen brasilianischen Kommission fr biologische Sicherheit vor, dem deutschen Konzern Bayer nun auch den Weg fr den Anbau von Gen-Mais freimachen zu wollen. Sie weisen darauf hin, dass bereits bei der vorlufigen Genehmigung fr den Anbau von gentechnisch verndertem Soja keine vorherige Risikoevaluation durchgefhrt wurde und die Konsumenten nicht durch eine entsprechende Etikettierung informiert werden.

Temstocles Neto vom Gewerkschaftsdachverband CUT (Central nica dos Trabalhadores) sagte dazu: Wir lehnen den Anbau von Gen-Mais entschieden ab, da Untersuchungen in verschiedenen Lndern gezeigt haben, dass traditionell angebaute Kulturen durch den Anbau von gentechnisch vernderten Pflanzen geschdigt werden. Die groen Konzerne verfolgen eine Strategie, die durch die schrittweise Einfhrung des Anbaus genetisch vernderter Pflanzen Brasilien zu einem Genparadies machen soll.


Aus einer vom franzsischen Landwirtschaftsministerium verffentlichten Studie ber die Maissorte Liberty Link der Firma Bayer geht hervor, dass dieser Mais sich mit der Zeit verndert und irgendwann einen greren Einsatz von Pestiziden erfordert als herkmmlicher Mais. Eine andere Studie einer englischen Umweltschutzgruppe stellt Bayers Argumentation fr den Anbau des Liberty Link-Mais in Brasilien infrage. Untersuchungen htten gezeigt, dass mit Liberty Link-Mais geftterte Hhner nur eine halb so hohe Lebenserwartung haben als mit herkmmlichen Mais geftterte Hhner. Der Bayer-Konzern wollte sich dazu jedoch nicht ffentlich uern.

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