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Mapuches kehren auf von Benetton angeeignetes Land zurück

Argentinien | 28.02.2007

(Buenos Aires, 1.März 2007, púlsar).- Sechs Mapuche-Familien haben erneut ein Grundstück im Süden Argentiniens besetzt, das die italienische Benetton-Gruppe erworben hatte. Die Mapuches beanspruchen dieses Land für sich, da schon ihre Vorfahren dort gelebt hatten. Vor fünf Jahren wurden die Familien von dort vertrieben. „Das ist weder ein Protest noch eine klandestine Aktion. Wir erheben keinen Anspruch darauf, Eigentümer zu sein, wollen aber als Gemeinde auf unserem Land leben”, erklärte Mauro Millán. Millán ist Sprecher der 25 Mapuches, die seit dem 14. Februar das Land in der Provinz Chubut besetzt haben.

Das mehr als 500 Hektar große Grundstück wurde von Benetton 1991 zusammen mit anderen Ländereien erworben. Die neue Gemeinde versichert, dass ihnen das Grundstück schon seit langem gehöre. „Dies ist für uns eine Rückkehr an einen Ort, der den Mapuches gehört. Dort gibt es Friedhöfe früherer Bewohner,” fügte Mauro Millán hinzu. Die Staatsanwaltschaft von Esquel, der nächstliegenden Stadt, reichte eine Klage wegen widerrechtlicher Aneignung ein. Sprecher des Benetton-Konzerns meinten, es handele sich dabei um einen Schritt, der von der Behörde selbst eingeleitet worden sei. Das Unternehmen habe seine rechtliche Vorgehensweise noch nicht definiert.

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