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Jährlich werden 73.000 Hektar Wald zerstört

Guatemala | 04.03.2007

(Fortaleza, 5. März 2007, adital-cerigua).- In Guatemala gehen aufgrund verschiedener Faktoren jährlich im Durchschnitt 73.148 Hektar Wald verloren. Eine besondere Rolle spielen die durch menschliche Eingriffe hervorgerufenen Verluste. Insgesamt seien in den letzten zehn Jahren landesweit elf Prozent dieser natürlichen Ressource verloren gegangen, informierte der guatemaltekische Umweltreport 2006 (Perfil Ambiental de Guatemala 2006).

Wenn man die Abforstung auf die Landesfläche umrechne, verliere Guatemala jährlich viermal so viele Bäume wie Brasilien und doppelt so viele wie Mexiko, heißt es in dem Bericht. Die Hauptursachen seien die landwirtschaftliche Nutzung und die Viehzucht, der Mangel an einer Forstkultur, eine staatliche Politik, die die Entwicklung der Landwirtschaft fördert, ungünstige volkswirtschaftliche Bedingungen für forstwirtschaftliche Aktivitäten, der Mangel an Arbeitsplätzen auf dem Land und das chaotische Wachstum der städtischen Regionen und Siedlungen.

Die Departements, die am meisten Wald verloren haben, seien der Reihenfolge nach Chiquimula, Jutiapa, Petén, Jalapa, Izabal, und Zacapa. Die Departements Sacatepéquez und Retalhuleu hätten ihrer Wiederaufforstungsrate erhöht, so der Bericht. 61 Prozent der Abholzung finde in geschützten Gebieten, 39 Prozent außerhalb dieser Zonen statt. Die meist betroffenen Gebiete seien das Maya-Gebirge, Laguna del Tigre und die Sierra del Lacandón, berichtet der Umweltreport.

Andere Ursachen der Entwaldung seien Waldbrände, die in den letzten Jahren den Verlust von 22.000 Hektar, hauptsächlich im Reservat der Maya-Biosphäre, verursacht hätten sowie Plagen, die im Jahr 2003 1.404 Hektar befallen hätten.

Die Waldökosysteme stellten eine sozioökonomische Schlüsselrolle für die Entwicklung des Landes dar. Sie beherbergten nicht nur die Vielfältigkeit, sondern lieferten für den nationalen Verbrauch und den Export Rohstoffe für die Industrie. Zudem seien sie eine wichtige Einkommensquelle, schlussfolgert der Bericht.

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