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Menschenrechtlerin entführt

Kolumbien | 22.02.2007

(Buenos Aires, 23.Februar 2007, púlsar).- Nichtregierungsorganisationen haben auf internationaler Ebene darüber informiert, dass die kolumbianische Menschenrechtlerin Katherine González vermisst werde. Seitdem sie am Dienstag (13. Februar) in ihrer Heimatstadt Barrancabermeja ihr Haus verlassen habe, um zur Arbeit zu gehen, sei sie nicht mehr gesehen worden. Seit einem Telefonat mir ihrer Familie, das sie anscheinend von ihrer Arbeit aus geführt hatte, habe man nichts mehr von ihr gehört.

Yolanda Becerra, die Sprecherin der Frauenorganisation „Organización Femenina Popular“, der auch Katherine González angehört, gab bekannt, dass ihre Kollegin sowohl bei den internationalen Organisationen als auch bei Regierungs- und Polizeibehörden in Kolumbien als vermisst gelte. Außerdem wies sie darauf hin, dass auch andere NGOs in dieser Region des Landes Drohungen gegen ihre Mitarbeiter anprangerten. Gemeinsam bitten sie die internationale Gemeinschaft um Unterstützung bei der Suche nach Katherine González. Bislang gebe es noch keine konkreten Hinweise auf deren möglichen Aufenthaltsort.

Die Frauenorganisation fordert die für Entführungen „zuständigen Behörden wie die Polizei, die Armee, die Gerichtspolizei SIJIN (Sección de Policía Judicial e Investigación) und den Geheimdienst DAS (Departamento Administrativo de Seguridad) auf, eine sofortige Suchaktion einzuleiten“. Katherine González müsse „gefunden werden, ohne dass sie Schaden an ihrer Person erleidet“. Staatsanwalt Edgardo Maya, der für den Nationalen Plan zur Suche nach verschwundenen Personen verantwortlich ist, wies darauf hin, dass in den vergangenen 20 Jahren an die 11.000 Menschen in Kolumbien verschwunden seien.

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