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Pharmahersteller bittet um Lockerung des Patentrechts für HIV-Medikament

Brasilien | 01.03.2007

(Rio de Janeiro, 2. März 2007, púlsar).- Der an die Fundación Oswaldo Cruz angeschlossene staatliche Pharmaziekonzern Farmaguinhos beantragte, dass die Regierung den Patentschutz des Medikaments Efavirenz aufheben solle. Evavirenz bekämpft die Leiden bei einer HIV-Erkrankung und ist als Monopol in der Hand des deutschen Unternehmens Merck. Nach Angaben ihres Direktors Eduardo do Costa ist Farmaguinhos in der Lage, das Präparat zur Hälfte des Preises herzustellen, den die Regierung zur Zeit an das Unternehmen Merck zahlt. Do Costa geht davon aus, dass der jetzige Preis in einigen Jahren bis zu 80 Prozent reduziert werden könne.

Die brasilianische Regierung kauft das Medikament von Merck für 70.000 HIV-Infizierte. Dafür gibt sie fast 100 Millionen Reales (etwa 36 Millionen Euro) aus. Dies entspricht aber nur zehn Prozent der für die HIV-Bekämpfung als nötig angesehenen Menge. Im vergangenen Jahr hatte die brasilianische Regierung den Patentschutz für das Medikament Kaletra des amerikanischen Pharmaherstellers Abbott aufgehoben. Dies konnte auf der Grundlage des Patentschutzgesetzes (Ley de Patentes), das solche Maßnahmen im Falle eines öffentlichen Interesses vorsieht, realisiert werden.

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