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Gouverneur wegen Verbindungen zu Paramilitärs festgenommen

Kolumbien | 12.03.2007

(Buenos Aires, 13. März 2007, púlsar).- Trino Luna Correa, Gouverneur des kolumbianischen Departements Magdalena, hat sich in Bogotá der Generalstaatsanwaltschaft gestellt. Es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor, weil er beschuldigt wurde, Verbindungen zu den paramilitärischen Vereinigten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens AUC (Autodefensas Unidas de Colombia) zu unterhalten. Die Anschuldigungen gegen Luna Correa stützen sich auf Zeugenaussagen, nach denen er an Versammlungen mit hochrangigen Paramilitärs teilgenommen habe. Der Gouverneur erklärte, die Treffen hätten keine „politischen Allianzen“ zum Ziel gehabt, sondern Friedensbemühungen gedient.

Nach Bekanntwerden der Entscheidung der Staatsanwaltschaft hat der kolumbianische Präsident Álvaro Uribe den Gouverneur seines Amtes enthoben und an seiner Stelle übergangsweise die Innenministerin des Departements Sandra Rubiano Layton als Gouverneurin eingesetzt.

Bisher hat der Oberste Gerichtshof die Festnahme von neun Parlamentariern angeordnet, die in den Skandal der so genannten „Parapolitik“ verwickelt sind. Zu ihnen gehört auch der Senator Álvaro Araújo Castro. Dieser ist der Bruder der ehemaligen Außenministerin María Consuelo Araújo Castro, die nach der Verhaftung des Senators von ihrem Amt zurückgetreten war.

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