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Abgeordnetenmorde: Vier Verdächtige verhaftet

Guatemala | 19.03.2007

(Guatemala-Stadt, 20. März 2007, cerigua-poonal).- Vier Personen wurden am vergangenen Dienstag (20. März) wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an der Ermordung von drei salvadorianischen Abgeordneten des Zentralamerikanischen Parlaments (Parlacen) und deren Fahrer festgenommen. Die Morde fanden im vergangenen Monat in Villa Canales statt. Die vier Verdächtigen, drei Männer und eine Frau, stammen aus dem Verwaltungsbezirk Jutiapa.

Nach Angaben des Innenministeriums erfolgten die Festnahmen in Jalpatagua an der Grenze zu El Salvador. Einer der Verhafteten wurde wegen Drogenhandels gesucht. Nach Angaben des Leiters der Zivilen Nationalpolizei (PNC) Erwin Sperisen soll eine Gruppe des Drogenhandels die Ermordung der Abgeordneten Eduardo D´Aubuisson, William Pichinte und Ramón González sowie des Fahrers Gerardo Napoleón Ramírez angeordnet haben.

Verantwortlich für die Morde, die am 19. Februar verübt worden waren, sind wahrscheinlich mindestens sieben Polizeibeamte, von denen vier im Gefängnis El Boquerón 72 Stunden nach ihrer Verhaftung hingerichtet wurden. Zur Festnahme der vier weiteren mutmaßlich Beteiligten kam es am Morgen des vergangenen Dienstags nach neun Hausdurchsuchungen in Jutiapa durch die PNC.

Nach den Morden suspendierte das Innenministerium den PNC-Vizechef für Ermittlungen Javier Figuera sowie den PNC-Abteilungsleiter für Kriminologische Untersuchungen (DINC) Victor Soto vom Dienst. Beiden wird eine mögliche Verwicklung in die tragischen Vorfälle zur Last gelegt. Während Figueroa das Land Richtung Costa Rica verließ, von wo aus er aller Wahrscheinlichkeit nach weiter nach Venezuela reiste, wurde Soto von Beamten des Innenministeriums vernommen.

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