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Kardinal Obando y Bravo übernimmt Regierungsrat

Nicaragua | 18.03.2007

(Buenos Aires, 19. März 2007, púlsar).- Auf die Bitte von Präsident Daniel Ortega hin hat Kardinal Miguel Obando y Bravo zugesagt, die Leitung des Nationalen Rates für Versöhnung und Frieden (Concejo Nacional de Reconciliación y Paz) zu übernehmen. Die Meinungen darüber sind im Land geteilt. Monseñor Leopoldo Brenes, der Präsident der bischöflichen Kommission, distanziert sich von Obandos Entscheidung. Er führte an, dass die Kirche „sich schon immer für Versöhnung einsetzt hat, ohne in irgendeinem Regierungsrat vertreten zu sein“. Bayardo Izabá, der Leiter des Nicaraguanischen Zentrums für Menschenrechte, zollt dem Einsatz von Kardinal Obando für den Friedensprozess im Land Anerkennung. Er gibt aber zu bedenken, dass diese Ernennung die Stellung des Kardinals instrumentalisiere.

Die Zusage des Kardinals hat auch innerhalb des sandinistischen Lagers widersprüchliche Reaktionen ausgelöst. Während einige „schlechte Absichten des Präsidenten“ befürchten, sehen andere keine Probleme darin, dass Obando y Bravo den Vorsitz der Regierungsinstanz übernimmt. Die liberale Abgeordnete Jamileth Bonilla beurteilt dies als Schachzug Ortegas, der darauf ziele, die katholische Kirche zu spalten und seine Absichten in Erwägung einer Wiederwahl des Präsidenten zu legitimieren. Die Ernennung Obando y Bravos wird von politischen Analysten als offenkundige Verletzung der nicaraguanischen Verfassung durch Präsidenten Ortega gesehen. In der Verfassung wird der Status des Staates als weltlich festlegt.

« Ortega ersucht die USA um Entschädigung für den Bürgerkrieg Immigranten aus Haiti werden fundamentale Grundrechte verweigert »

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