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Immigranten aus Haiti werden fundamentale Grundrechte verweigert

Karibik | 20.03.2007

(Fortaleza, 21 März 2007, adital-poonal).- Die tief verwurzelte Diskriminierung von haitianischen Migranten, die in der Dominikanischen Republik leben, schlägt sich nun in umstrittenen Massenabschiebungen und der Verweigerung von Geburtsurkunden für Tausende Mädchen und Jungen nieder. Darüber informierte Amnesty International (ai) am Internationalen Tag zur Bekämpfung der ethnischen Diskriminierung.

„Egal, ob am Arbeitsplatz oder auf den Straßen, die in der Dominikanischen Republik lebenden haitianischen Einwanderer leben am untersten Ende der sozialen Leiter. Ihnen und ihren in der Dominikanischen Republik geborenen Kindern werden unter den Augen staatlicher Behörden und der dominikanischen Gesellschaft die fundamentalsten Rechte verweigert“, erklärte der für die Karibikregion zuständige ai-Sprecher Gerardo Ducos.

Mindestens eine halbe Million Haitianer leben in der Dominikanischen Republik. Die meisten arbeiten in der Landwirtschaft und auf dem Bau. Auf der Flucht vor der Armut im eigenen Land verrichten sie sehr schwere und schlecht bezahlte Arbeiten. Jedes Jahr werden aus der Dominikanischen Republik zwischen 20.000 und 30.000 Haitianer abgeschoben, in der Mehrzahl der Fälle ohne juristische Aufsicht.

Der ai-Bericht deckte außerdem auf, dass auf Grund der ethnischen Diskriminierung Personen haitianischer Herkunft keine Geburtsurkunden ausgestellt werden. Ohne dieses Dokument können die Betreffenden maximal die Grundschule besuchen und erhalten keinen Personalausweis, wenn sie 18 Jahre alt werden. Deshalb haben sie keinen Zugang zum Arbeitsmarkt und kein Wahlrecht. Amnesty international forderte die dominikanische Regierung auf, den umstrittenen Abschiebungen und den diskriminierenden Praktiken ein Ende zu setzen.

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