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Hunger in der Comunidad Carrillo im Chocó

Kolumbien | 20.03.2007

(Fortaleza, 21. März 2007, adital).- Die regionale Organisation afrokolumbianischer Kleinbauern COCOMACIA (Consejo Comunitario Mayor de la Asociación Campesina Integral de Atrato) sowie die Diözese Quibdó wenden sich an die kolumbianische und internationale Öffentlichkeit, um auf die Hungersnot hinzuweisen, die in der Gemeinde Carrillo im Landkreis Bojayá (Bellavista) im Departement Chocó herrscht. Die Bewohner von Carrillo waren am 5. März 2007 in ihre Heimat zurückgekehrt, nachdem sie vor dreieinhalb Jahren vertrieben worden waren.

Die Comunidad Carrillo hatte beschlossen, auf eigene Faust und ohne staatliche Unterstützung auf ihr Territorium zurückzukehren. In einer öffentlichen Stellungnahme erklärten die Bewohner von Carrillo am 8. Februar 2007, dass sie sich zu diesem Schritt gezwungen sahen, nachdem die zuständigen staatlichen Behörden während der langen Zeit der Vertreibung zahlreiche Versprechen nicht eingehalten hätten.

Zehn Tage nach der Rückkehr hätten die Familien noch keinerlei Unterstützung von Seiten der staatlichen Behörden erhalten, die in solchen Fällen zügig Hilfe leisten müssen. Lediglich der Landrat von Bojayá habe geringe Mengen an Lebensmitteln gespendet, die aber schon alle seien.

Überdies habe die Gemeinde ihr Dorf völlig zerstört vorgefunden. Alles müsse neu aufgebaut werden - Häuser, Schule, Gesundheitsposten, Wassertanks, das Strom- und Telefonnetz -, und der Fluss müsse gesäubert werden. Auf den ehemals mit Grundnahrungsmitteln bebauten Feldern wachse nichts mehr. Aus diesen Gründen richten die oben genannten Organisationen einen dringenden Appell an die zuständigen Regierungsstellen, den Bewohnern des Ortes unverzüglich Unterstützung zu gewähren, da deren Rechte verletzt worden seien und sie sich aufgrund der skandalösen Vernachlässigung in einer lebensbedrohlichen Situation befänden.

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