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Migrant von US-Beamten an Grenze erschossen

Mexiko | 29.03.2007

(Fortaleza, 29. Mrz 2007, adital).- Die konfliktreiche Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten fhrte einmal mehr zu Spannungen in den Beziehungen zwischen den beiden Regierungen. Grund ist der Tod eines weiteren Einwanderers, der durch Beamte der US-amerikanischen Grenzpatrouille im Westen der Ortschaft Calexico verursacht wurde.

Laut einem Bericht des US-amerikanischen Dienstes, der mit der berwachung der sensiblen Grenze beauftragt ist, wurde der bisher nicht identifizierte 30jhrige Mann mit einem Schuss aus einem M-4-Gewehr gettet. Das M-4 ist ein verkrztes Modell des M-16-Gewehrs, das auf den Patrouillen vorschriftsmig benutzt wird. Ein Sprecher des berwachungsdienstes sagte, der Beamte habe zum Gewehr gegriffen, da er vermutet habe, dass der Gettete, der sich in Begleitung weiterer Personen befand, einen Stein auf die Grenzpatrouille werfen wollte.

Angesichts der Mglichkeit, dass der tote Einwanderer Mexikaner sein knnte, bat das mexikanische Konsulat der kalifornischen Stadt Calexico die US-amerikanischen Behrden um Aufklrung und Informationen ber die Identitt und Nationalitt des erschossenen Mannes. Das mexikanische Auenministerium bekrftigte, das Mglichste zu tun, um die Identifizierung des Mannes zu beschleunigen und um weitere Manahmen als Folge dieses bedauerlichen Vorfalls einzuleiten.

Zur gleichen Zeit nahmen Beamte des mexikanischen Innenministeriums und Vertreter des US-Ministeriums fr Innere Sicherheit Gesprche zum Thema Einwanderung und zu weiteren Themen rund um die gemeinsame Grenze auf. Cecilia Romero, die Beauftragte der Nationalen Migrationsbehrde, meinte, dieser Austausch sei Teil der Verhandlungsergebnisse des jngsten Zusammentreffens der Prsidenten beider Staaten. Vor zwei Wochen hatten sich Felipe Caldern und George W. Bush in Mexiko getroffen. Whrend Bush damals eine Reform der Einwanderungsgesetze seines Landes versprochen hatte, kritisierte der mexikanische Regierungschef den geplanten Mauerbau an der Grenze.

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