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Bananenarbeiter fordern Entschädigung

Costa Rica | 26.03.2007

(Fortaleza, 26. März 2007, adital-poonal).- Am Samstag (24. März) versammelten sich im Stadtteil San Martín de Nicoya über 300 Arbeiter und Arbeiterinnen, die durch den Einsatz des Pestizids Nemagon auf den Bananenplantagen geschädigt wurden. Sie folgten damit dem Aufruf der Bananenplantagenarbeitergewerkschaft CONATRAB (Consejo Nacional de Trabajadores Bananeros) zu einer aufregenden und kämpferischen Versammlung.

Die Teilnehmenden vereinbarten, Druck auf das staatliche Versicherungsinstitut INS und dessen Bank auszuüben, damit diese die Entschädigungs- und Pensionszahlungen auszahlen. Die Regierung habe sich der Komplizenschaft mit den Machenschaften der transnationalen Konzern zu verantworten, die Tausende Familien betrogen und gesundheitlich geschädigt hätten. Die Arbeiter und Arbeiterinnen sprachen sich auch gegen das Freihandelsabkommen aus, klagten die korrupte und gegen die Bevölkerung gerichtete Politik an, die die neoliberale Mafia den Menschen aufzwinge.

Der Abgeordnete José Merino von der Partei „Frente Amplio“ und der CONATRAB-Präsident Orlando Barrantes beschuldigten die Regierung und die internationalen Bananenkonzerne, permanent gegen die Rechte tausender Familien verstoßen zu haben. Barrantes berichtete von dem Rechtsstreit vor US-Gerichten, um die für die Zerstörung der Gesundheit tausender Bananenarbeiter verantwortliche Firmen zu verpflichten, angemessene Entschädigungen zahlen. Der CONATRAB-Chef sagte, dass die Gewerkschaft auf allen Ebenen weiter kämpfen werde, bis den Arbeitern Recht geschähe.

Der Abgeordnete Merino, der schon vor zwei Wochen an der Versammlung in Guápiles mit über 2.000 Arbeitern und Arbeiterinnen teilgenommen hatte, erhob schwere Vorwürfe gegen die, wie er sie nannte, „politisch-unternehmerischen Mafias“. Diese würden auf Kosten der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerungsmehrheit das Land ausplündern und natürliche Ressourcen wie Wasser und Ländereien ausbeuten. Merino versprach, mit den Arbeitern zu kämpfen, bis sie ihr Recht bekämen.

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