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Ecuadorianische Polizei zeigt kolumbianische Armee an

Ecuador | 26.03.2007

(Buenos Aires, 26. Mrz 2007, plsar-poonal ).- Bewohner der ecuadorianischen Ortschaft Puerto Nuevo und die Polizei der Provinz Sucumbos haben eine am vergangenen Donnerstag (22. Mrz) ausgefhrte Operation der kolumbianischen Streitkrfte angezeigt, bei der zwei Menschen gettet und sechs verletzt wurden.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Ecuador und Kolumbien sind seit Dezember 2006 angespannt. Damals wurde auf einseitige Entscheidung der Regierung lvaro Uribes hin erneut damit begonnen, vermeintliche Kokaanbaugebiete in der Grenzregion mit dem Herbizid Glyphosat zu besprhen.

Kolumbien hatte sich im Dezember 2005 vertraglich dazu verpflichtet, die Besprhungen an der Grenze zu Ecuador einzustellen. Die Ecuadorianer lehnen die Besprhungsaktionen der kolumbianischen Armee ab, weil sie nicht nur Gesundheitsschden fr die Menschen mit sich bringen, sondern auch die verschiedenen legalen Anbaukulturen der Gegend zerstrten. Aus Protest gegen die erneuten Besprhungsaktionen hat die ecuadorianische Regierung im Dezember 2006 vorlufig ihren Botschafter aus Kolumbien zurckgerufen. Des weiteren hat sie angekndigt, vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag Klage einzureichen.

Nach Aussage des Polizeiprsidenten der ecuadorianischen Provinz Sucumbos, Gonzalo Cabezas, seien in den frhen Morgenstunden des 22. Mrz kolumbianische Armeeangehrige gewaltsam in den Ort Puerto Nuevo eingedrungen. Nach Abschuss einer Mrsergranate drang eine fnfzehnkpfige Patrouille der kolumbianischen Armee in den Ort ein und verschleppte zwei Brger mit roher Gewalt, berichtete Cabezas. Stunden spter seien dem Roten Kreuz die leblosen Krper der beiden Personen bergeben worden. Bei den Autopsien der Leichen seien Einschsse und Verletzungen durch Stichwaffen festgestellt worden.

Trotz der Anzeigen leugnete die Regierung lvaro Uribes, die Souvernitt Ecuadors verletzt zu haben. In einer durch den Sprecher des Verteidigungsministeriums Fernando Barrero verlesenen Erklrung hie es, die VI. Division der kolumbianischen Armee habe tatschlich ein Gefecht mit der Guerilla ausgetragen. Dieses habe sich aber in Puerto Ass zugetragen, im kolumbianischen Departement Putumayo, weit entfernt von ecuadorianischem Territorium.

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