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Mörder von Menschenrechtlerin Súchite verurteilt

Guatemala | 11.03.2007

(Guatemala-Stadt, 31. März 2007, cerigua-poonal).- Der Oberste Gerichtshof für Strafsachen, Drogendelikte und Vergehen gegen die Umwelt in Chiquimula hat César Pérez González für schuldig erklärt, die Menschenrechtsverteidigerin Meregilda Súchite ermordet zu haben.

Meregilda Súchite wurde am 2. April 2006 ermordet, als sie gerade zusammen mit ihrem Mann in ihrer Gemeinde auf dem Weg zur Kirche war. Laut einer Presseerklärung seien sechs Schüsse auf sie abgegeben worden. Danach habe Pérez González noch mit vier Machetenhieben auf sie eingeschlagen.

Das Menschenrechtszentrum CALDH (Centro para la Acción Legal en Derechos Humanos) hebt hervor, dass die besonderen Merkmale des Angriffs darauf hinwiesen, dass neben der Ermordung von Meregilda Súchite auch beabsichtigt gewesen sei, in der Region lebende Personen, die Delikte anzeigen könnten, abzuschrecken.

Súchite sei aufgrund ihrer Arbeit als Aktivistin in ihrer Gemeinde ermordet worden. Sie habe dort als Hebamme gearbeitet und sei im CALDH-Frauennetzwerk zur Beobachtung der Menschenrechte in der Region Ch’orti’ aktiv gewesen. Das Menschenrechtszentrum betonte, dass der Mord an Súchite aufgrund ihres Einsatzes für die Menschenrechte in ihrer Gemeinde verübt worden sei. Der Fall sei jedoch ein Beweis dafür, dass die Gerechtigkeit zum Zuge komme, wenn der Wille dafür vorhanden sei.

Die Organisation hofft nun, dass das Urteil nicht angefochten und für das guatemaltekische Justizsystem zum Präzedenzfall wird. So werde aufgezeigt, dass die Untersuchung sowie die Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen möglich sei. CALDH forderte die zuständigen Behörden auch auf, der Familie von Meregilda Súchite den nötigen Schutz zu gewähren.

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