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Amnesty International besorgt über Minen im chilenischen Grenzgebiet

Peru | 05.04.2007

(Lima, 5. April 2007, alc).- Der Repräsentant der peruanischen Sektion von Amnesty International (AI) Ismael Vega äußerte seine Besorgnis darüber, dass Chile weiterhin Antipersonenminen im Grenzgebiet zu Peru liegen habe. Vega erinnerte daran, dass Chile das Ottawa-Abkommen von 1997 unterzeichnet hat. Dort verpflichten sich die Vertragspartner dazu, keine Antipersonenminen einzusetzen sowie diese weder zu produzieren noch zu lagern. Im Falle des Besitzes solcher Minen legt das Abkommen fest, diese binnen eines Zeitraums von zehn Jahren nach Vertragsabschluss zu entsorgen.

Vegas erklärte, dass der Einsatz von Antipersonenminen „ein unmenschliches Instrument darstellt, das speziell dazu dient, Menschen zu verstümmeln und zu ermorden“. Er fügte hinzu, dass diese Art von Minen vor allem für unschuldige Personen gefährlich seien, die sich dessen unbewusst verminte Gebiete betreten.

Die Reaktion von AI basiert auf eine Äußerung des chilenischen Innenministers Belisario Velasco. Der Politiker hatte während eines von Peruanern im Grenzgebiet durchgeführten Protest gegen das südliche Nachbarland darauf verwiesen, dass die Demonstranten im Falle eines Durchquerens des Grenzgebiets hohe Gefahr laufen würden, auf zahlreiche Antipersonenminen zu stoßen.

Der Protest bezog sich auf einige territoriale Differenzen zwischen Peru und Chile. Organisiert wurde er von der radikal auftretenden „Nationalistischen Partei“ (Partido Nacionalista). Die Partei wird von dem pensionierten Militär Ollanta Humala geleitet. Humala hatte im zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahlen vor einem Jahr gegen den jetzigen Staatschef Alan García verloren.

« Überwiegende Mehrheit fordert Verfassungsgebende Versammlung Koka-Bauern wollen Proteste verschärfen »

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