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Koka-Bauern wollen Proteste verschärfen

Peru | 11.04.2007

(Buenos Aires, 11. April 2007, púlsar).- Peruanische Koka-Bauern haben davor gewarnt, dass sie bereit seien, ganze Dörfer einzunehmen und in großer Zahl gen Lima zu ziehen, sollte die Regierung weiterhin ihre Anbauflächen mit Gewalt vernichten. Diese Ankündigung war die Antwort auf die erneute gewaltsame Zerstörung der Anbauflächen durch die Regierung. Mit dem Angriff auf die Felder unterminimierte die Regierung den Vertrag, der vor einigen Wochen mit den Bauern geschlossen wurde und einen „Waffenstillstand“ vorsieht.

Der Sprecher der Koka-Bauern Wilder Satalaya bekräftigte, dass die Bauern ganze Dörfer aus den nördlichen Gebieten des Regenwaldes einnehmen würden, wenn die Vernichtung der Anbauflächen anhielte. Außerdem verkündete er, dass ein Vertreter der Bauern am kommenden Samstag in der Stadt Tarapoto dem Ministerrat beiwohnen werde, um die Forderungen ihrer Initiative vorzutragen.

Auch die peruanische Abgeordnete Elsa Malpartida deutete im Parlament daraufhin, dass die Koka-Bauern aus Alto Huallaga bei einer Fortsetzung der Zerstörung der Anbauflächen nach Lima ziehen würden. Sie wies das offiziell anerkannte Argument zurück, es handele sich um illegalen Anbau. Außerdem bekräftigte sie, dass das Thema von Grund auf angegangen werden müsse. „Der tatsächliche Feind, nämlich der Drogenhandel, muss besiegt werden,“ erklärte die Parlamentarierin.

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