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Mögliche Ethanolproduktion kritisiert

Guatemala | 18.04.2007

(Retalhuleu, 18. April 2007 cerigua - poonal).- Es sei utopisch, Überlegungen zur Herstellung von Ethanol in Guatemala anzustellen, solange das Grundnahrungsmittel Mais nicht ausreichend zur Verfügung stehe, so Danilo Cardona vom Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung MAGA (Ministerio de Agricultura Ganadería y Alimentación). Der aktuelle Boom in der Produktion des Biotreibstoffes würde die landwirtschaftlichen Erzeuger wachrütteln und Erwartungen wecken. In Guatemala sei dies jedoch nicht denkbar, da man sehr große Flächen für den Anbau von Mais benötigen würde. Um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Produkte zu steigern, sieht Cardona im Anbau von Zuckerrohr eher die Möglichkeit einen Rang auf dem internationalen Rohstoffmarkt für die Ethanolproduktion zu besetzen.

Der Beamte aus dem Landwirtschaftsministerium sieht eine weitere Gefahr für das Land in der massiven Abholzung der Wälder, um die landwirtschaftlichen Flächen erweitern zu können. Dies würde der Umwelt nicht wieder gut zu machende Schäden zufügen. Luis Enrique Monterroso von der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung forderte die landwirtschaftlichen Erzeuger auf, Anstrengungen zur Verbesserung der Qualität und Quantität des angebauten Maises zu unternehmen. Damit könnten sie einen Beitrag leisten, um das Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerung in Guatemala zu sichern. Cardona befürchtet, dass die Spekulationen über die Ethanolproduktion auf Maisbasis die Preise nach oben treiben werde und dadurch der Bevölkerung schade.

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