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Bauern wehren sich gegen Zerstörung ihrer Kokafelder

Peru | 18.04.2007

(Buenos Aires 18. April 2007, púlsar-poonal).- Die Kokabauern der peruanischen Provinz Leonicio Prado in der Zentralregion Huanuco sind am vergangenen Montag (14.4.) in den Streik getreten, um gegen die Zerstörung ihrer Kokafelder zu protestieren. Die Bauern fordern die Regierung zu Verhandlungen auf und blockieren verschiedene Teilstrecken der Straße „Fernando Belaude“. Gamaniel Rojas, Sprecher der landesweiten Gewerkschaft der Kokaanbauer CENACOP (Central Nacional Agropecuaria Cocalera del Perú) kündigte die Ausweitung der Proteste an, sofern die Regierung nicht auf die Forderungen eingehe.

Die peruanische Regierung unter Präsident Alan García weigert sich jedoch, die Zerstörung der Kokaplantagen zu stoppen, da sie ihr Vorgehen als zentrales Element der Anti-Drogenpolitik versteht. Der Ministerratspräsident Jorge del Castillo kündigte an, die Regierung werde drastische Maßnahmen ergreifen, um die Ordnung wieder herzustellen und die Straßen freizuhalten. Präsident Alan García wies am Dienstag jede Möglichkeit zum Dialog mit den Bauern zurück und betonte noch einmal, die Anbauten dienten dem Drogenhandel zur Herstellung von Kokain.

Die Campesinos fordern die Umsetzung des „Tocache-Protokolls“, das am 15. März unterzeichnet wurde und das die Regierung zur Eingliederung der Kokabauern und zur zeitweiligen Aussetzung der Zerstörung der Felder verpflichtet. Ebenfalls fordern die Kokabauern eine neue Vermarktungspolitik der Kokapflanze, die Aufhebung der bestehenden Strafen sowie eine größere Unterstützung des Anbaus seitens der Regierung. „Wenn sie gegen uns kämpfen, dann sterben wir alle vier: Die Kokapflanze, die Bekämpfer, die Polizisten und die Bauern, so einfach ist das” ,sagte Eduardo Ticerán von der Gewerkschaft der Kokaanbauer. Ticerán wies zudem darauf hin, dass die Regierung die volle Verantwortung für etwaige Zusammenstöße zwischen Polizei und Kokabauern in den kommenden Tagen in der Region Huanuco trage.

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