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Toter bei Demonstration

Bolivien | 19.04.2007

(Buenos Aires, 19. April 2007, plsar-poonal).- Am Dienstag (17. 4.) wurde bei einer Demonstration ein Bewohner der Kleinstadt Villamontes vom bolivianischen Militr gettet. Die Demonstranten versuchten dort, eine Gasanlage des Unternehmens Transredes zu besetzen. Seit dem 16. April befindenden sich Brgerorganisationen im Streik. Sie wurden von der Polizei und vom Militr gewaltsam zurckgehalten, als sie am Dienstag die Pumpstationen der zum niederlndisch-britischen Shell-Konzern gehrenden Firma Transredes in Yacuiba und Villamontes in der Provinz Gran Chaco, im DepartementTarija, besetzen wollten.

Die Provinzen Gran Chaco und O'Connor streiten sich seit Wochen um die Einnahmen aus den Lizenzgebhren zur Ausbeutung der Erdgasvorkommen. Die Bewohner der Provinz Gran Chaco fordern deshalb eine eindeutige Grenze zur Nachbarregion O`Connor im Gebiet Chimeo, wo sich das umstrittene Gasreservoir Margarita befindet. Auch am Mittwoch wurde erneut versucht, die Gasanlagen zu besetzen. Dabei wurden elf Personen bei weiteren Auseinandersetzungen mit der Polizei und dem Militr verletzt.

Nachdem die Regierung Polizei und Militr beauftragt hatte, sich von der Pumpstation von Transredes zurckzuziehen, um Auseinandersetzungen mit den Bewohnern zu verhindern, gelang es den Brgerorganisationen am Mittwoch schlielich, die Gasanlage San Antonio zu besetzen. Die Anlage versorgt von der Stadt Yacuiba aus Argentinien mit Erdgas. Zudem nahmen sie mehr als 40 Polizeibeamte fr 20 Stunden als Geiseln und unterbrachen die Erdgasversorgung nach Argentinien.

Am Donnerstag wurden die Polizisten wieder freigelassen. Die Regierung verkndete, dass die Gasexporte nach Argentinien sichergestellt seien. Prsidialamtschef Juan Ramn Quintana bertrug die Lsung des Konflikts aufgrund des Aufruhrs in Gran Chaco dem Prfekt des Gebiets Potos, nachdem diese Aufgabe vorher dem Prfekt von Tarija, Mario Cosso, unterstanden hatte.

« Bauern wehren sich gegen Zerstrung ihrer Kokafelder April der Besetzungen »

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