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Indígenas zelten in Brasilia

Brasilien | 18.04.2007

(Rio de Janeiro, 18. April 2007, púlsar).- Etwa 1.000 Indígenas verschiedener Ethnien aus dem ganzen Land haben in der brasilianischen Hauptstadt ein Lager errichtet. Wie schon in den vergangenen vier Jahren soll mit der Aktion Druck auf die Regierung und den Kongress ausgeübt werden, um die Forderungen der indigenen Bevölkerung zu berücksichtigen. In diesem Jahr werden die Kundgebungen in Gedenken an Galindo Jesús stattfinden. Galindo Jesús gehörte der Ethnie Pataxó an. Er wurde vor zehn Jahren von einer Gruppe Jugendlicher bei lebendigem Leib verbrannt, während er in einer Busstation in Brasilia schlief.

Der Kampf für ein Ende der rassistischen Gewalt gegen die indigene Bevölkerung ist eines der Hauptanliegen des „indigenen Aprils“. Laut dem Indígena-Missionsrat der katholischen Kirche CIMI (Conselho Indiginsta Missionário) wurdem seit dem Tode Galindos circa 260 Indígenas in Brasilien ermordet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mobilisierung gegen die Umleitung des Flusses São Francisco. Sandro Emanual, aus dem indigenen Dorf Tuxá, erinnerte an das Versprechen von Präsident Lula in Bezug auf die Revitalisierung des Flusses: „Wir wissen, dass der Fluss krank ist und keine Kraft hat. Es ist äußerst notwendig ihn zu behandeln. Als wir mit dem Präsidenten sprachen, versprach dieser ernsthaft den Fluss zu revitalisieren“, sagte Emanuel. Entgegen seinem Versprechen treibt Lula jedoch seit seiner Wiederwahl die Umleitung des Flusses voran. An dem Projekt gibt es viel Kritik.

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