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Argentinien, Brasilien und Chile nehmen Flüchtlinge aus Kolumbien auf

Südamerika | 13.04.2007

(Fortaleza, 13. April 2007, adital).- Bei seinem Besuch in Buenos Aires gab Amerika-Direktor Philippe Lavanchy des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bekannt, dass die Regierungen von Argentinien, Chile und Brasilien bereit seien, kolumbianische Flüchtlinge aufzunehmen. Dadurch soll deren Anzahl in Ecuador und Costa Rica reduziert werden.

Nach Informationen des UNHCR befinden sich 250.000 Kolumbianer auf der Flucht vor dem bewaffneten Konflikt in ihrem Land. Beim Versuch, illegal in andere Länder einzureisen, setzen sie vielfach ihr Leben aufs Spiel. In Ecuador halten sich derzeit 13.500 Flüchtlinge ohne legalen Status auf, in Costa Rica 10.000. Brasilien hat seit 2001 bereits 4.000 kolumbianische Flüchtlinge aufgenommen, Argentinien beherbergt 3.500 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern.

Lavanchy betonte die Notwendigkeit zu Kooperation und Solidarität zwischen den Ländern Lateinamerikas und versicherte, dass die getroffenen Vereinbarungen ideale Bedingungen für die Aufnahme der Flüchtlinge garantieren werden. Bis jetzt beteiligen sich Argentinien, Chile und Brasilien, der Beitritt Paraguays ist ebenfalls vorgesehen.

Die hohe Zahl der Flüchtlinge in Ecuador ist besorgniserregend. Die ecuadorianische Außenministerin María Fernanda Espinosa wies in der Zeitung “La Hora” darauf hin, dass „Ecuador mit mehr als 13.500 Personen, die sich auf der Flucht vor der Gewalt in Kolumbien befinden, übersättigt ist”. Sie bestätigte, dass sich der ecuadorianische Präsident Rafael Correa und sein brasilianischer Amtskollege Luis Inácio Lula da Silva bereits mit dem Thema auseinandergesetzt hätten.

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