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Feministinnen und Vertreterinnen sozialer Bewegungen trafen sich in Oaxaca

Mexiko | 28.04.2007

(Oaxaca, 28. April 2007, plsar-cimac-poonal).- Vom 26. bis zum 28. April trafen sich im sdmexikanischen Oaxaca Frauen aus Mexiko, Lateinamerika und den USA, um Erfahrungen im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen auszutauschen. Vertreterinnen aus Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Guatemala, Bolivien, Nicaragua und verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten beklagten die anhaltende Gewalt, der Frauen sowohl von Seiten staatlicher Sicherheitskrfte, als auch alltglich, auf der Strae und zu Hause ausgesetzt sind.

Die mexikanische Feministin Pilar Muriedas, eine der Organisatorinnen des Treffens Frauen im Widerstand sagte, die Initiative sei zustande gekommen,aufgrund der Besorgnis ber die Repression gegen soziale Bewegungen in Mexiko, wie z. B. in San Salvador Atenco und in Oaxaca sowie in anderen lateinamerikanischen Lndern. Wir wollten aktiv werden gegen die Aggression von Polizeibeamten gegen Frauen in Oaxaca, die Vergewaltigung von 14 Frauen durch Soldaten in Castaos im Bundesstaat Coahuila sowie die Vergewaltigung und den Tod von Ernestina Ascencio in der Sierra Zongolica im Bundesstaat Veracruz, fr die vermutlich ebenfalls Soldaten verantwortlich sind.

Zwei Tage lang diskutierten mehr als 200 Feministinnen und Vertreterinnen sozialer Bewegungen ber ihre unterschiedlichen Strategien. Patricia Guerrero, die Grnderin der Liga vertriebener Frauen in Kolumbien (Liga de Mujeres Desplazadas de Colombia), sagte, 56 Prozent der Binnenflchtlinge aufgrund des ber 40jhrigen Brgerkrieges im Land seien Frauen. Die Liga vertriebener Frauen in Kolumbien kmpft dafr, dass die Frauen die Wahrheit erfahren: ber den Verbleib ihrer verschwundenen Partner und was mit den von ihnen verlassenen Lndereien geschah. Mit der so genannten Stadt der Frauen, einer Siedlung mit 96 Wohnungen, hat die Organisation in Turibaco bei Cartagena eine Perspektive fr vertriebene Frauen und deren Kinder geschaffen. Der Preis dafr sei jedoch hoch, meinte Guerrero. Das Gemeindezentrum sei in Brand gesetzt worden und Paramilitrs htten zwei Mitglieder der Organisation ermordet und weitere entfhrt.

Die Lehrerin Ruth Zurbriggen kam als Vertreterin des feministischen Kollektivs La Revuelta. Sie berichtete ber die Kampagne fr straffreie, kostenlose Abtreibung in Argentinien und den Streik der Lehrerschaft fr Gehaltserhhung in der Provinz Neuqun. Nachdem bei einer Straenblockade der Lehrer Carlos Fuentealba durch Polizeibeamte ermordet wurde, fordern die Streikenden nun auch die Absetzung des Provinzgouverneurs. Kurz vor ihrer Reise nach Oaxaca erhielt der jugendliche Sohn der Aktivistin eine Todesdrohung.

Die Teilnehmerin sprachen sich in einer Erklrung fr die Absetzung des Gouverneurs von Oaxaca, Ulises Ruiz Ortiz, die Freilassung der Gefangenen, die Aufhebung der Haftbefehle gegen AktivistInnen sowie die Aufklrung der Morde und Menschenrechtsverletzungen in Oaxaca und die Verfolgung der dafr Verantwortlichen aus. Das Treffen endete mit einer Demonstration und einer kulturellen Veranstaltung im Zentrum der Stadt. Whrend der Veranstaltung wurde in die Wohnung der Menschenrechtlerin Aline Castellanos Jurado, einer Teilnehmerin des Treffens, eingebrochen. Sie machte dafr direkt die Regierung des Gouverneurs Ruiz verantwortlich, da nur ihr Pass sowie Geld mitgenommen wurden. Gegen Aline Castellanos Jurado ist ein Haftbefehl anhngig. Ihr wird vorgeworfen im August 2006 an der Besetzung eines Fernsehsenders in Oaxaca teilgenommen zu haben.

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