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Indígenas blockieren die Interamericana

Guatemala | 11.08.2006

(Buenos Aires, 11. August 2006, púlsar).- Mitglieder indigener Gemeinschaften sperrten aus Protest gegen den Anstieg der Stromtarife und die Unterversorgung in den öffentlichen Krankenhäusern diesen Freitag (11. August) einen Abschnitt der interamerikanischen Verbindungsstrasse. Sie fordern zudem mehr Sicherheit. „Der Protest findet wegen drei grundlegenden Aspekten statt: dem Strom, der Gesundheit und der geringen Sicherheit. Wir fordern öffentlich von Präsident Oscar Berger, dass er unsere Forderungen anhört. Andernfalls werden wir hier bleiben”, sagte einer der indigenen Sprecher.

Den Repräsentanten der Gemeinschaften zufolge nahmen an den Protesten im Westen von Guatemala mehr als 50.000 Demonstranten teil, die den 48 Kantonen angehören, die das indigen geprägte Departement Totonicapán bilden. Der Chef der Nationalen Zivilpolizei Erwin Sperense sprach von 3.000 Teilnehmern. Er drohte mit einer Räumung für den Fall, dass der als Cuatro Caminos bekannte Streckenabschnitt nicht freiwillig geräumt werde.

Eine Delegation der Gemeinschaften von Totonicapán ist in die guatemaltekische Hauptstadt gezogen, um dort das Gespräch mit den verschiedenen Fraktionen im Kongress zu suchen. Die Indigenen fordern die Überprüfung der Energietarife. Der Strom wird von dem spanischen Unternehmen Unión Fenosa geliefert. In ihrem Kampf für eine bessere Versorgung in den öffentlichen Krankenhäusern werden die Indígenas auch von Ärzten des Landes unterstützt. Die Mediziner haben dieselbe Forderung aufgestellt.

« Erstmals wird vor Gericht über Verschwindenlassen verhandelt Indigenas wehren sich gegen den Goldrausch der Minenkonzerne »

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