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Kongress der USA fordert Untersuchung von Frauenmorden

Guatemala | 02.05.2007

(Guatemala-Stadt, 2. Mai 2007, cerigua-poonal).- Das Reprsentantenhaus der USA hat eine Resolution verabschiedet, die die Regierung Guatemalas dazu auffordert, die rund 2000 Morden an Frauen, die in Guatemala seit 2001 dokumentiert worden sind, aufzuklren.

Die jetzt verabschiedete Resolution 100 war im Dezember 2006 von der kalifornischen Kongress-Abgeordneten Hilda Sols eingebracht worden. Hilda Sols zeigte sich berzeugt davon, dass die Ratifizierung ihrer Resolution fr die guatemaltekische Bevlkerung von Nutzen sei, denn jetzt stnden die zustndigen Behrden und BeamtInnen unter grerem Druck, die bislang registrierten Flle aufzuklren.

In einer Mitteilung des Pressebros von Sols heit es, dass die Regierung Guatemalas in der Resolution ermahnt wird, Untersuchungen darber durchzufhren, welche Ursachen und Folgen die Frauenmorde haben. Zudem wird an die internationale Gemeinschaft appelliert, die betroffenen Familien in ihrem Kampf fr Gerechtigkeit zu untersttzen. Weiterhin fordert die Resolution die guatemaltekische Regierung dazu auf, husliche Gewalt als Straftat zu verfolgen. Die staatlichen Stellen werden dazu angehalten, Gender-Aspekte in ihre jeweilige Arbeit mit einzubeziehen und es wird die Notwendigkeit unterstrichen, finanzielle Mittel fr die Untersuchung des Phnomens der Frauenmorde bereit zu stellen. Zudem sollen die im Fall von Frauenmorden ermittelnden BeamtInnen speziell fr das Thema Gewalt gegen Frauen sensibilisiert werden. Schlielich verurteilt die Resolution die guatemaltekische Regierung dafr, keine wirksamen Manahmen zum Schutz der Frauen zu ergreifen sowie die bisherigen Morde nicht umfassend aufgeklrt zu haben.

Die Resolution war von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen untersttzt worden, darunter Amnesty International, das Washington Office on Latin America (WOLA) und das Central American Resource Center (Centro de Recursos Centroamericanos, CARECEN).

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