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US-Senat friert Militärhilfe ein

Kolumbien | 02.05.2007

(Lima, 2. Mai 2007, na).- Ein Paket verschiedener Hilfszahlungen für das kolumbianische Militär wurde Anfang April vom US-Senat blockiert. Das US-Außenministerium hatte am 4. April vor dem Kongress Fortschritte des kolumbianischen Militärs bei der Achtung der Menschenrechte beteuert. Dies war die Voraussetzung für die Freigabe von 55,2 Millionen US-Dollar Militärhilfe, die seit 2006 vom Senat blockiert ist. Trotzdem entschloss sich der Senat die Gelder auch weiterhin nicht freizugeben und forderte vom Außenministerium eine Erklärung über die Seilschaften zwischen Paramilitärs und hohen politischen Funktionären in dem Andenstaat. Bereits zum dritten Mal wurde die Auszahlung der Summe verweigert, welche 25 Prozent des Gesamtvolumens der US-amerikanischen Militärhilfe für Kolumbien ausmacht.

Im Februar sah sich die kolumbianische Außenministerin María Consuelo Araújo gezwungen ihren Rücktritt einzureichen, angesichts einer Untersuchung des Obersten Gerichtshofes über die Verbindungen zwischen Abgeordneten der Regierungspartei und Paramilitärs. In dessen Folge wurde der Bruder der Ministerin, der Senator Álvaro Araújo, verhaftet. In den „Skandal der Parapolitik“ waren neun Parlamentarier, Regierungsvertreter, Bürgermeister, Militärs, Unternehmer und Viehzüchter verwickelt.

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