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Lehrer erstreiten Gehaltserhöhung

Honduras | 11.08.2006

(Buenos Aires, 11. August 2006, pulsar).- Nach dreiwöchigen Lehrerstreiks und Demonstrationen in der Hauptstadt Tegucigalpa haben sich die honduranischen Lehrer mit der Regierung von Manuel Zelaya auf Gehaltserhöhungen und ein Lehrer-Statut geeinigt. Das Staatsoberhaupt stellte das Ergebnis vor, das noch von einer Kommission aus Regierungsbeamten und Führungskräften der „Honduranischen Föderation der Lehrerorganisationen“ (Federación de Organizaciones Magisteriales de Honduras) überarbeitet wird.

Die Lehrer hatten eine Anhebung des Stundenlohns von 1,80 US-Dollar auf 3 US-Dollar gefordert. Das hätte eine Erhöhung des Jahresetats für Erziehung um 300.000 US-Dollar zur Folge gehabt. Zu Beginn hatte die Regierung nur eine Erhöhung um 45.000 US-Dollar zugestanden. Aber mit dem Streik, der am 1. August begonnen hatte, gelang es den Lehrern, die Summe auf 200.000 US-Dollar für die Jahre 2007-2009 anzuheben.

Der Kompromiss muss noch vom Nationalkongress abgesegnet werden, da dieser verantwortlich ist für das „Programm zur Angleichung und Kompensation“ und für die Ausformulierung des Lehrer-Statuts. Das Statut ist seit 2003 eingefroren. Damals wurde das Gesetz zur Neuordnung des Ausgaben-Systems verabschiedet.

Damit ist der Konflikt mit den Lehrern fürs erste beigelegt. Dieser hatte vor zwei Monaten mit Streiks und Demonstrationen begonnen. Der Kampf hatte am 1. August mit dem Lehrer-Generalstreik an Härte zugenommen, er kulminierte am vergangenen Mittwoch in massiven Polizeiaktionen.

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