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Zusammenarbeit mit berüchtigter Militärakademie beendet

Costa Rica | 22.05.2007

(Buenos Aires, 22. Mai 2007, adital-poonal).- Costa Ricas Präsident Oscar Arias Sánchez gab bekannt, keine Polizeibeamten mehr zur Ausbildung in die Militärakademie „Escuela de las Américas“ in Georgia, USA, entsenden zu wollen. Die drei Beamten, die sich zur Zeit noch in der umstrittenen Einrichtung aufhalten, könnten ihre Ausbildung jedoch noch beenden.

Arias verkündete diese Entscheidung bei einer Zusammenkunft mit Aktivisten des „Observatoriums der Escuela de las Américas“. Die KritikerInnen der Militärschule fordern seit langem deren Schließung. Sie berichteten, dass sich nun auch Arias für diese Forderung einsetzen wolle. Costa Rica folgt mit dieser Entscheidung dem Vorbild anderer lateinamerikanischer Länder wie Venezuela, Argentinien und Uruguay, deren Regierungen auch entschieden haben keine Polizisten und Militärs mehr zur Ausbildung in die berüchtigte Militärakademie zu entsenden.

Die heute unter dem Namen Institut für Sicherheits-Kooperation der westlichen Hemisphäre arbeitende Institution bildete bis Mitte der Achtzigerjahre, damals hatte sie ihren Sitz noch in Panama, mehr als 60.000 Militärs aus - darunter Leute wie den bolivianischen Diktator Hugo Banzer, Argentiniens Obristen Jorge Videla oder Panamas Manuel Noriega. Als das Pentagon gezwungen wurde, die Lehrbücher der Schule zu veröffentlichen, standen dort schwarz auf weiß Instruktionen, wie man am besten foltert, erpresst und mordet. Militärs, die in der Einrichtung eine Ausbildung erhielten, werden wiederholte Menschenrechtverletzungen vorgeworfen.

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