Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Puerto La Cruz Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Dienstag, der 24. April 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Neuer Landwirtschaftsminister lehnt Verhandlungen mit Kokabauern ab

Peru | 22.05.2007

(Buenos Aires, 22. Mai 2007, plsar).- Perus neuer Minister fr Landwirtschaft, Ismael Benavidez Ferreyros gab bei seiner Amtsbernahme zu verstehen, dass er sich nicht der Kokaproblematik widmen werde. Seiner Ansicht nach falle diese Aufgabe nicht in den Arbeitsbereich seines Ministeriums. Das Kokain ist ein Problem, jedoch ein kleines verglichen mit der gesamten peruanischen Landwirtschaftsproblematik, uerte der neue Landwirtschaftsminister.

Benavidez Ferreyros bernahm sein Amt am vergangenen Dienstag (22.Mai), nach dem Rcktritt seines Vorgngers Juan Jos Salazar, der von Prsident Alan Garca gergt worden war, weil er mit den Kokabauern verhandelt hatte. Salazar hatte ein mit den Kokabauern unterzeichnetes Abkommen aufgehoben, das den Rckzug Perus aus der Wiener Konvention, einem Vertrag, der Kokaanbau unter Strafe stellt, festlegte. Staatsoberhaupt Garca verteidigte seine Antidrogen-Politik und bezeichnete die Mglichkeit, dass Peru aus der Wiener Konvention austrete, als verrckt.

Kokabauern aus verschiedenen peruanischen Regionen fordern seit mehreren Wochen, dass die Vernichtung der Kokafelder bis zum Zeitpunkt einer neuen Registrierung der Hersteller gestoppt wird. Die peruanische Regierung ihrerseits forciert die Vernichtung der Anpflanzungen, weil sie diese als einen wichtigen Bestandteil ihres Kampfes gegen den Drogenhandel versteht.

In diesen Tagen streiken Kokabauern aus der Region Cuzco im Sdosten des Landes fr 72 Stunden und fordern vom Staat die Ausrufung des Notstandes in der Landwirtschaft und die Legalisierung des Anbaus von Kokapflanzen. Die Campesinos verlangen auerdem den Ausbau der Verkehrswege und weitere infrastrukturelle Manahmen, wie beispielsweise den Bau einer Gasleitung zur Versorgung der Region.

« Diskussion ber plurales Justizsystem Regierung wird aufgefordert, Menschenrechte zu achten »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen