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Staatliche Kommission genehmigt genetisch veränderten Mais

Brasilien | 18.05.2007

(Buenos Aires, 18. Mai 2007, Púlar).- Die staatliche Fachkommission für Biosicherheit genehmigte die Liberalisierung des Handels mit genetisch verändertem Mais der Firma Bayer. Viele soziale Bewegungen und NGOs hatten sich dagegen ausgesprochen. Der Gen-Mais sei gegen ein von Bayer produziertes Pestizid resistent. Für die Maisproduzenten bedeute dies zum einen, von Bayer und seinen Preisen abhängig zu sein. Zum anderen würden sie durch den Anbau von genetisch verändertem Saatgut die Biodiversität gefährden, da das Pestizid das Wachstum jeder anderen Pflanze verhindere.

Seit dem Inkrafttreten des Biosicherheitsgesetzes im Jahr 2005 war dies die erste Handelsliberalisierung eines genveränderten Produkts. Zuvor waren auf Drängen von Großgrundbesitzern illegale Ernten von genetisch verändertem Soja als provisorische Maßnahme freigegeben worden. „Wir verurteilen diese Entscheidung, die die Interessen des Agrarbusiness und der multinationalen Biotechnikkonzerne über die Biosicherheit Brasiliens stellt. Das Beste wäre, jede Handelsliberalisierung solange auszusetzen, bis Brasilien eine ernst zunehmende Biosicherheitspolitik hat“, so Greenpeace-Koordinatorin Gabriele Vuolo.

Die Liberalisierung muss noch von den Vertreter der staatlichen Kommission für Biotechnologie beschlossen werden. Neben dem Bayer-Mais gibt es elf weitere Anträge auf Handelsliberalisierung von genveränderten Produkten, die alle von multinationalen Konzernen wie Bayer oder Monsanto eingereicht wurden.

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