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Pestizid-Opfer marschieren erneut nach Managua

Nicaragua | 30.05.2007

(Buenos Aires, 30. Mai 2007, plsar).- Etwa 500 Personen sind am vergangenen Mittwoch nach einem zehntgigen Protestmarsch in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua angekommen, um dort von der Regierung eine bessere gesundheitliche Versorgung zu fordern. Die Protestierenden sind Opfer des Pestizids Nemagn, dass bis in die Achtziger Jahre von transnationalen Firmen auf den Bananenplantagen in Zentralamerika eingesetzt wurde. Der Protestmarsch begann am 20. Mai und erstreckte sich ber 140 Kilometer. Mit der Aktion soll Druck fr die Erfllung der mit den Vorgngerregierungen erreichten Vereinbarungen gemacht werden.

Dies ist bereits die fnfte Mobilisierung der Nemagn-Opfer. Die ehemaligen Bananenplantagenarbeiter werden wie auch schon bei den vorangegangenen Aktionen ein Zeltlager vor dem Sitz der Nationalversammlung errichten. Victorino Espinales, einer der durch das Pestizid erkrankten Arbeiter, hatte angekndigt, dass man, sobald der Protestzug in Managua angekommen sei, versuchen werde, ein Treffen mit Prsident Daniel Ortega in die Wege zu leiten.

Espinales zufolge sind seit dem ersten Protestmarsch im Jahr 2001 mehr als 2.500 ehemalige Plantagenarbeiter infolge von Nemagn verursachten Nieren- und Leberleiden gestorben. Das Pestizid soll zudem Hautkrebs verursachen.

« Erneut illegalisierte Migranten festgenommen Frauen fordern Entkriminalisierung der therapeutischen Abtreibung »

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