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Indigene Bevölkerung klagt gegen Erdölkonzern OXY in den USA

Peru | 30.05.2007

(Lima 30. Mai 2007, na).- Indígenas der Ethnie Achuar aus der peruanischen Amazonasregion reichten am 10. Mai im US-amerikanischen Los Angeles Klage gegen den Erdölkonzern Occidental Petroleum (OXY) ein, da dieser über 30 Jahre lang die Böden und die Flüsse ihrer Region verschmutzt habe. Die Achuar, die in der im nordöstlichen Departement Loreta gelegenen Flussebene des Río Corrientes leben, haben unter der durch die Förderung von Rohöl verursachten Verwüstung stark gelitten. Die Fertigungsanlage 1AB wurde 1971 an OXY übergeben und bis zum Jahr 2000 vom Konzern betrieben. Dann wurde sie an den argentinischen Erdölkonzern Pluspetrol verkauft.

Seit dem Beginn der Erdölförderung in dieser Region wurden die bei der Produktion freiwerdenden schwermetallhaltigen Abwässer in den Río Corrientes geleitet. Unter der Verseuchung der Gewässer hat vor allem die Gesundheit der indigenen Bevölkerung stark gelitten.

Die Klage, die von der Organisation EarthRights International und einer Studie der Rechtsanwälte Schonbrun DeSimone Seplow Harris & Hoffman unterstützt wird, umfasst neun in der US-amerikanischen Gesetzgebung typifizierte Delikte: ungerechtfertigter Tod, Verletzungen und Schaden, strafbare Fahrlässigkeiten, Aggressionen, Angriff auf das Privateigentum und Störung der öffentlichen Ordnung, Besetzung, Betrug, Falschdarstellung und Verletzung von Handelsgesetzen.

Obwohl der Konzern an mehreren Orten der peruanischen Amazonasregion operierte, kündigte OXY am 5. Dezember des vergangenen Jahres seinen definitiven Rückzug aus Peru an. Er begründete den Entschluss mit „einer Kombination technisch bedingter Geschäftsüberlegungen und Streitigkeiten mit den Gemeinden“.

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