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Gewerkschaft verklagt Bananenunternehmer Chiquita Brandt

Mittelamerika | 05.06.2007

(Fortaleza, 5. Juni 2007, adital).- Die Lateinamerikanische Koordinationsstelle der Gewerkschaften der Bananenplantagenarbeiter Colsiba (Coordinadora Latinoamericana de Sindicatos Bananeros) hat mehrere Klagen gegen den lateinamerikanischen Produktionsbetrieb Chiquita Brandt angestrengt. Die Anzeigen richten sich gegen Arbeitsrechtverletzungen auf den Plantagen whrend der vergangenen Monate.

Die von Colsiba bermittelten Dokumente zeigen alarmierende Arbeitsbedingungen in jenen Bananenanbaugebieten von Chiquita Brandt auf, in denen eine gewerkschaftliche Organisierung besteht. Nach Angaben von Colsiba versucht das Unternehmen, durch die Verletzung grundlegender Normen und der Missachtung der in Arbeitstreffen mit Colsiba erreichten Vereinbarungen das Abkommen zu brechen.

Die Flle der Rechtsberschreitungen hufen sich. Wie die Dokumente besttigen, ist die Situation in Nicaragua am besorgniserregendsten. "Nicaragua befindet sich auf dem Rckschritt in die Feudalherrschaft. Seit zehn Jahren sind die Tarifvertrge der Plantagenarbeiter nicht neu ausgehandelt worden () Die Unmenschlichkeit auf diesen Plantagen erinnert an die Verhltnisse in Konzentrationslagern, lsst man auer Acht, dass die Arbeiter 1,50 US$ pro Tag erhalten", behauptet das Dokument weiter. Zudem kommen in dieser Region meist Gelegenheitsarbeiter zum Einsatz, denen weder das ntige Arbeitsmaterial noch eine angemessene Sicherheitsausrstung zur Verfgung gestellt wird.

In Guatemala blockiert Chiquita Brandt seit neun Monaten die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften vor Ort. In Honduras laufen die Verhandlungen bereits seit zehn Monaten. Das Unternehmen verweigert nicht nur die Anhebung der Lhne und andere Sozialmanahmen, sondern beabsichtigt zudem die Einfhrung einer bis dato in der Bananenproduktion unblichen Bezahlung nach Leistung, die unzumutbar lange Arbeitseinstze zur Folge htte.

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