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Fünf Indígenas ermordet

Kolumbien | 14.08.2006

(Fortaleza, 14. August 2006, adital-poonal).- Am 9. August, dem Internationalen Tag der Indigenen Völker, sind fünf Indígenas vom Volk der Awá in Altaquer im Süden des Departements Nariño ermordet worden. Die fünf Opfer - drei Männer und zwei Frauen - hatten den Status anerkannter Binnenflüchtlinge. Sie gehörten zu einer Gruppe von 1.700 Awá, die von ihren Territorien (Resguardos) fliehen mussten, um den Kämpfen zwischen einer irregulären bewaffneten Gruppe und den kolumbianischen Streitkräften zu entkommen. Bei einem der Ermordeten handelte es sich um einen ehemaligen Anführer (Gouverneur) des Volkes der Awá. Eine der getöteten Frauen war Lehrerin und hinterlässt vier Kinder. Das Büro des UN-Flüchtlingshochkommissariats in Kolumbien (ACNUR) fordert eine rückhaltlose Aufklärung der Morde.

Augenzeugen zufolge durchsuchten neun bewaffnete Männer kurz vor dem Morgengrauen alle Häuser des Ortes. Sie entführten die fünf Personen und erschossen sie anschließend. Die Verbrecher durchsuchten auch die Unterkunft der derzeitigen Anführerin des Volkes der Awá, die sich an jenem Tage mit ihrem Mann und ihrer vierjährigen Tochter in Bogotá befand, um an den von ACNUR organisierten Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Indigenen Völker teilzunehmen.

Neben Ricaurte ist Altaquer eine der beiden Ortschaften im kolumbianischen Departement Nariño, die den über 1.700 Awá Unterschlupf bieten, die im Juli von ihren Territorien fliehen mussten. 455 haben in Altaquer eine Unterkunft gefunden, 1270 sind in Ricaurte untergekommen. Derzeit befindet sich ein Mitarbeiter des ACNUR in Altaquer, um die Flüchtlinge nach den Mordanschlägen zu unterstützen.

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