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Correa will Erdölförderung in Nationalpark verhindern

Ecuador | 06.06.2007

(Buenos Aires, 6. Juni 2007, púlsar).- Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa kündigte eine Kampagne zur Mittelbeschaffung an, um eine Erdölförderung in dem im Amazonasgebiet gelegenen Nationalpark Yasuní zu verhindern. Die Regierung will die Emission von Kohlenstoff in die Atmosphäre reduzieren. Correa hält die Nichtnutzung des im Yasuní-Park gelegenen Erdölfelds Ishpingo-Tambococha-Tiputini (ITT) aus Gründen des Umweltschutzes für unabdingbar.

Mit der Ausbeutung des ITT-Feldes würde Ecuador jedes Jahr 700 Millionen US-Dollar einnehmen. Die Umwelt zu erhalten und den Planeten zu schützen, würde die Regierung ca. 350 Millionen US-Dollar für soziale Projekte kosten, erklärte Correa. „Für Ecuador bedeutet die Nichtnutzung des Erdöls ein großes Opfer und gleichzeitig ein Geschenk an den Planeten. Von der internationalen Gemeinschaft fordern wir, dass sie einen Teil dieser Verantwortung übernimmt,“ betonte er.

Als mögliche Unterstützer führte Correa multilaterale Organisationen, befreundete Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Spender an. Mit dem Vorschlag will die ecuadorianische Regierung versuchen, die eigene Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft für das Thema zu sensibilisieren. Die Ölreserven im Nationalpark werden auf eine Billion Barrel geschätzt.

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