Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Buenos Aires Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Dienstag, der 18. September 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

US-Eisenbahnunternehmen fordert 65 Mio. US-Dollar Strafzahlung

Guatemala | 11.06.2007

(Fortaleza, 12. Juni 2007, adital-poonal).- Die Regierung Guatemalas muss eventuell 65 Millionen US-Dollar an die US-amerikanische Firma Railroad Development Corporation (RDC) und ihre Tochterfirma Ferrovas de Guatemala zahlen. Darber informierte jngst die Landesweite Front zum Schutz der ffentlichen Rechte und Natrlichen Ressourcen FNL (Frente Nacional de Lucha en Defensa de los Derechos Pblicos y los Recursos Naturales).

Ein Bericht in der Zeitung Prensa Libre besttigte, dass das Bahnunternehmen bereits am 13. Mrz dieses Jahres die Regierung Guatemalas ber seine Absicht informiert hatte, ein internationales Schiedsverfahren im Rahmen des Freihandelsabkommens CAFTA mit den USA anzustreben. Nach Ablauf einer dreimonatigen Wartezeit kann nun dieses Schiedsverfahren aufgenommen werden.

Grundlage der Klage ist eine Konzession, die 1997 von der guatemaltekischen Regierung unter lvaro Arz fr 50 Jahre vergeben wurde. Diese Konzession sichert RDC die Wiederinbetriebnahme und den laufenden Betrieb der bis dato staatlichen Eisenbahn zu. Die Konzession verlangt von der RDC, fnf Bahnstrecken in Betrieb zu nehmen. Nach Angaben von Prensa Libre funktioniert bisher nur eine der fnf Strecken.

Im August 2006 erklrte der guatemaltekische Staatschef Oscar Berger zwei der Privatisierungsvertrge in einem prsidentiellen Erlass als fr das staatliche Interesse schdlich, da die Eisenbahnstrecken als Teil des nationalen Kulturerbes zu betrachten seien. Seitdem hat RDC und die Tochter Ferrovias de Guatemala finanzielle Einbuen hinnehmen mssen und ihnen wurden weitere Kredite verweigert. RDC wirft der Regierung vor, dass ihr Handeln einer indirekten Enteignung gleichkme.

Die RDC spricht daher von einem Rechtsbruch der Regierung Guatemalas und fordert die Zahlung von ber 65 Millionen US-Dollar (rund 487,5 Millionen guatemaltekische Quetzales). Die Klage wurde auf der Grundlage des Freihandelsabkommens vorgebracht. Sie sttzt sich auf die Regelungen des CAFTA-Vertrages, die ein internationales Schiedsverfahren ermglichen.

Die FNL spricht dagegen mit Blick auf die RDC-Forderung von einem legalen Raub, der durch das Freihandelsabkommen ermglicht werde. Die Frage der Vertragsverletzung ist zurzeit noch anhngig, eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird erwartet.

« Ros Montt darf kandidieren Indgenas fordern die Respektierung ihrer Gebiete »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen