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Neues Programm zur Familienplanung

Brasilien | 12.06.2007

(Lima, 13. Juni 2007, na).- Trotz scharfer Kritik von Seiten der Katholischen Kirche hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am 29. Mai ein neues Programm zur Familienplanung vorgestellt. Das Programm, in das 50 Millionen US-Dollar investiert werden, regelt die kostenlose Verteilung von 50 Millionen Schachteln Anti-Baby-Pillen und 4,3 Millionen Ampullen zur Injektion. Zudem sollen Anti-Baby-Pillen um bis zu 90 Prozent billiger werden und sowohl Vasektomien (Sterilisation des Mannes) als auch das Einsetzen der Spirale zur Empfängnisverhütung kostenlos durchgeführt werden.

„Wir müssen Politik für alle machen – aber es ist notwendig, die Ärmsten unter uns zu schützen. Sie können nicht immer selbst bestimmen, wieviele Kinder sie haben möchten und zu welchem Zeitpunkt sie sie bekommen möchten“, äußerte sich ein Regierungsbeauftragter.

Fraueninitiativen begrüßten die Maßnahmen und hoffen, dass sich dadurch die geschätzten 800.000 illegalen Abtreibungen pro Jahr reduzieren werden. Monsignore Orani Tempesta, Erzbischof von Belém im Nordosten des Landes, kritisierte das Programm: „Brasilien hat wichtigere und notwendigere Bedürfnisse im Gesundheitswesen als diese.“ Der Prälat vermutet, dass die Pläne der Regierung auf die Interessen von Firmen antworten, die lediglich „ihre Produkte verkaufen wollen“.

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