Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Galapagos Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Sonntag, der 22. Juli 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Drohungen gegen Frauenorganisationen

Guatemala | 15.06.2007

(Guatemala-Stadt, 16. Juni 2007, cerigua-poonal).- Die Landesweite Guatemaltekische Frauenunion UNAMG (Unin Nacional de Mujeres Guatemaltecas) und die Gruppe fr Gemeindestudien und pyschosoziale Wirkungen ECAP (Equipo de Estudios Comunitarios y Accin Psicosocial) beklagen die Drohungen gegen Organisationen, die sich fr Frauenrechte einsetzen. Beenden Sie Ihre bisherigen Aktivitten, wenn Sie nicht eine weitere geschndete Frau und Witwe werden wollen, hie es in einer Drohung, die eine Mitarbeiterin des Konsortiums Gestalterinnen des Wandels (Consorcio Actoras de Cambio) erhalten hat. In einer Pressemitteilung weisen die beiden Organisationen darauf hin, dass Androhungen sexueller Gewalt einen Anschlag auf das Leben und die menschliche Unversehrtheit darstellten. Die Drohungen belegten, dass die Aggressionen und Einschchterungen gegenber Verteidigerinnen und Verteidigern der Menschenrechte in Guatemala ein neues Ausma erreicht htten.

Das Konsortium wurde von der UNAMG und der ECAP gegrndet. Es bietet psychosoziale Begleitung und Weiterbildung in Menschenrechtsfragen fr Frauen an, die whrend des Brgerkrieges Opfer sexueller Gewalt wurden. Ziel ist, die Strkung der Frauen und sie darin zu untersttzen, wieder eine aktive Rolle in der Gestaltung ihres Lebens, in ihrer Gemeinde und des Landes zu bernehmen.

Der Inhalt der Drohung lasse schlieen, dass die politische Absicht darin bestehe, zu verhindern, dass die Frauenorganisationen ihre Arbeit fortsetzen und sich weiterhin fr die Strkung und die Wrde der berlebenden sexueller Gewalt whrend des Brgerkriegs sowie fr entsprechende Entschdigungszahlungen einsetzen, heit es in der Pressemitteilung.

Whrend des Krieges und den nachfolgenden Konflikten wurde sexuelle Gewalt als Waffe eingesetzt, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Dieser Umstand belege zusammen mit den Morden an Frauen und der Zunahme von Fllen sexueller Gewalt die andauernde Prsenz von Gewalt im Leben der Frauen. Dies sei das Ergebnis eines Systems der Unterdrckung, das auf den ungleichen Verhltnissen der Geschlechter basiere, fgt das Konsortium hinzu.

« Oberster Gerichtshof untersucht Menschenrechtsverletzungen von Oaxaca Kandidatur wofr? Meinungen ber Rigoberta Mench gehen auseinander »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen