Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Cochabamba Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Samstag, der 20. Oktober 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Verhöre von Paramilitärs brachten kaum Ergebnisse

Kolumbien | 18.06.2007

(Buenos Aires, 19. Juni 2007, púlsar).- Sechs Monate nach Beginn der Verhöre von festgenommenen Paramilitärs zog der Leiter der Einheit "Gerechtigkeit und Frieden" der kolumbianischen Staatsanwaltschaft Luis González eine ernüchternde Bilanz. Nur 40 Angehörige der Paramilitärs haben bisher vor der kolumbianischen Justiz eine Aussage gemacht, während 2812 Paramilitärs vom Gesetz "Gerechtigkeit und Frieden" profitierten. Jene, die sich zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit bekennen und versprechen, die Opfer zu entschädigen, sind laut dem Gesetz mit Gefängnisstrafen von bis zu höchstens acht Jahren zu verurteilen.

Die Einheit "Gerechtigkeit und Frieden" verfügt über lediglich 23 Staatsanwälte und 150 Untersuchungsbeamte. „Unsere Einheit beschäftigt sich mit drei Jahrzehnten paramilitärischer Aktivitäten. Wenn man wirklich glaubt, diesen Zeitraum mit 23 Staatsanwälten und 150 Untersuchungsbeamten rekonstruieren zu können, dann ist das Los für diese Einheit gefallen", so González.

Das Gesetz "Gerechtigkeit und Frieden" war 2006 zwischen dem kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe und den paramilitärischen Vereinigten Selbstverteidigungsgruppen AUC (Autodefensas Unidas de Colombia) ausgehandelt worden.

« Klitorisbeschneidung beim indigenen Volk der Embera Eine Million Flüchtlinge im Jahr 2006 »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen