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Reporter ohne Grenzen: Journalisten in Gefahr

Paraguay | 18.06.2007

(Guatemala-Stadt, 19. Juni 2007, cerigua).- Die Organisation Reporter ohne Grenzen RSF (franz.: reporters sans frontiers) ist besorgt ber die Drohungen gegen die Journalisten Vladimir Jara und Vctor Bentez vom Sender Chaco Boreal. Die beiden Pressearbeiter hatten Flle von Korruption im Staatlichen Antidrogen-Sekretariat SENAD (Secretara Nacional Antidrogas) angezeigt.

Gem einer Mitteilung der Lateinamerikanischen Beobachtungsstelle fr Meinungsfreiheit OLA (Observatorio Latinoamericano para la Libertad de Expresin), die sich auf eine Meldung aus dem RSF-Hauptsitz in Paris bezieht, fordert RSF von der paraguayanischen Justiz, dass sie administrative und strafrechtliche Ermittlungen in die Wege leitet. Die Journalisten seien durch die Korruption und die Drogenmafia groen Risiken ausgesetzt, hie es weiter in der Meldung. Noch immer sei das Verschwinden des Journalisten Enrique Galeano vor eineinhalb Jahren, der ber diese Art Vorflle recherchiert hatte, nicht aufgeklrt

Die Meldung unterstreicht, dass die Bedrohungen und die Lauschangriffe gegen Jara und Bentez einen schwerwiegenden Machtmissbrauch der Behrden offenbarten. RSF erklrte, dass dies darauf verweise, dass die staatlichen Institutionen in ihrer Funktion erheblich gestrt seien. Die Justiz drfe dieses Vorgehen nicht unbestraft lassen.

Die paraguayische Presse ist immer noch erschttert ber das Verschwinden von Enrique Galeano vom Lokalsender Radio Azotey am 4. Februar 2006 im Department Concepcin. Laut RSF-Aussagen verschwand er, nachdem er den Verdacht geuert hatte, dass lokale Behrden mglicherweise mit einem brasilianischen Kartell zusammenarbeiten.

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