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Demonstrationen gegen offizielle Gedenkfeier

Uruguay | 18.06.2007

(Buenos Aires, 19. Juni 2007, plsar-poonal).- Anlsslich der Gedenkfeier zum Tag des nie wieder (Da del Nunca Ms), der an die Opfer der Militrdiktatur erinnern soll, fhrte Prsident Tabar Vzquez am 19. Juni einen feierlichen Akt an, bei dem auch die Kommandanten der Streitkrfte und hohe Politiker der rechten Opposition anwesend waren. Die Einladung hat Kritik aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen hervorgerufen. Bei Demonstrationen, die den Akt als Schlussstrich-Politik kritisierten, kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Menschenrechtsorganisationen und einige linke Parteien hatten den Staatschef vorab kritisiert. Indem die Regierung von Vershnung spreche, setze sie die Verantwortlichen des Staatsterrorismus mit dessen Opfern gleich. Die Haltung des Staatschefs hat auch innerhalb der Mitte-Links-Koalition Frente Amplio (Breite Front) zu unterschiedlichen Reaktionen gefhrt. Die politische Fhrung (Mesa Poltica) der Koalition forderte die Frente-Amplio-Aktivisten eindringlich auf, an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Kommunistische Partei erklrte, dass sie nicht anwesend sein werde und die linke Bewegung der Brgerbeteiligung (Movimiento de Participacin Popular) lie seinen Parteimitgliedern Aktionsfreiheit. Ebenso hielt es die Gewerkschaftszentrale PIT-CNT.

Die linksradikale Corriente de Izquierda, das Movimiento 26 de Mayo, die Gewerkschaft der Rentner, die Plenaria Memoria y Justicia und weitere Organisationen veranstalteten einen Marsch von der Plaza de los Desaparecidos (Platz der Verschwundenen) zum Obelisk und wollten damit ein Zeichen gegen die Straflosigkeit setzen.

Die Organisation FUCVAM (Federacin Uruguaya de Cooperativas de Vivienda por Ayuda Mutua) und der Verband der uruguayischen Studenten wollten auf dem Gelnde der Universidad de la Repblica Uruguaya einen weiteren Akt gegen den Staatsterrorismus veranstalten.

« Politische Gefangene im Hungerstreik Proteste sozialer Bewegungen gegen Antiterror-Gesetz »

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