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Indígenas fordern die Räumung von Antipersonenminen

Lateinamerika | 17.06.2007

(Fortaleza, 18. Juni 2007, adital-poonal).- Der Unabhängige Rat der Aymara CAA (Consejo Autónomo Aymara) und die Organisation der Mapuche des Rates Aller Länder (Consejo de Todas las Tierras) kündigten am 15. Juni während eines Seminars in Arica an, eine Kampagne gegen die im nördlichen Grenzgebiet verbreiteten Antipersonenminen zu starten, welche die Gebiete der Ureinwohner betreffen. Nach Angaben der aymarischen Repräsentantin Hortensia Hidalgo Cáceres verstößt der Einsatz der Minen an den Grenzen zwischen Chile, Peru und Bolivien gegen die gemeinschaftlichen Landnutzungsrechte, den freien Verkehr, den Ausbau und die Ausübung der Kultur, das friedliche Miteinander sowie den Zugang und die Nutzung spiritueller Orte der Aymara, Quechua und Atacameños.

Die internationale Gemeinschaft ist sich der gefährlichen Konsequenzen dieser Situation bewusst. Mit der Annahme der Konvention von Ottawa am 18 September 1997 beschloss sie, dem Tod und dem Leiden durch Antipersonenminen ein Ende zu setzen. Mit Unterzeichnung des Textes verpflichtete sich jeder Staat zur Zerstörung aller Minen binnen zehn Jahren nach Inkrafttreten der Konvention. Bis Jahresbeginn haben 152 Staaten diese Konvention unterschrieben.

Hortensia wies darauf hin, dass die in Chile vom Staat ergriffenen Maßnahmen ungenügend gewesen seien, wenn man die geographischen Besonderheiten der verminten Gebiete bedenke und die Schwierigkeiten bei der Lokalisierung aufgrund der Verlagerungen während der Hochlandwinter. Sie erinnerte zugleich daran, dass die Verminung der Gebiete im Zusammenhang der bewaffneten Konflikte und internationalen Auseinandersetzungen zwischen Chile, Peru und Bolivien erfolgt sei. Hierbei seien die Grenzen der Nationalstaaten determiniert worden, was für die Gemeinschaften das Ende der kollektiven Landnutzungsrechte und ihrer Ressourcen sowie der Entwicklung und insbesondere der Ausübung des Selbstbestimmungsrechts bedeutet habe.

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