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FARC: Elf Geiseln im Kreuzfeuer gestorben

Kolumbien | 28.06.2007

(Fortaleza, 28. Juni 2007, adital).- Die Revolutionren Streitkrfte Kolumbiens FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) meldeten in einer am 28. Juni verffentlichten und auf den 23. Juni datierten Erklrung den Tod von elf Abgeordneten des Regionalparlaments des Departements Valle del Cauca. Die Parlamentarier befanden sich seit 2002 in der Gewalt der FARC. Das Gemeinsame West-Kommando der FARC (Comando Conjunto de Occidente) erklrte, die Parlamentarier seien am 18. Juni im Kreuzfeuer ums Leben gekommen, als eine bislang nicht identifizierte Gruppe von Militrs das Camp angriff, in dem sie sich befanden. Der Abgeordnete Sigifredo Lpez berlebte, weil er im Moment des Angriffs nicht mit den anderen zusammen war.

Die Guerillaeinheit betonte, die krperliche Unversehrtheit der Geiseln sei immer von oberster Prioritt gewesen: Whrend der Vorbereitung und Durchfhrung der Operation zur Gefangennahme und im Laufe der vergangenen fnf Jahre war die Erhaltung der krperlichen Unversehrtheit von ihnen allen fr uns vorrangig, inmitten der stndigen Befreiungsversuche sowie einem weiteren Angriff der Armee auf die Abgeordneten, als sie sich noch in einem anderen Camp befanden, aus dem wir sie aber ohne weiteres herausholen konnten. Den Rebellen zufolge sei es der krankhaften Unnachgiebigkeit von Prsident Uribe zuzuschreiben, dass es zu der Tragdie gekommen ist. Die kolumbianische Regierung erklrte, sie habe keine Kenntnis von einer Befreiungsaktion fr die Parlamentarier.

Die Nationale Kommission fr Entschdigung und Vershnung CNRR (Comisin Nacional de Reparacin y Reconciliacin) verurteilte in einer ffentlichen Verlautbarung die Ermordung der Parlamentarier. Die Kommission bermittelt den Angehrigen der Opfer ihr Mitgefhl und ihre Solidaritt. Sie begleitet die Angehrigen in ihrem Schmerz, hie es in dem Text. Die Organisation bittet die FARC, humanitre Hilfe zuzulassen, um die bergabe der Leichen zu ermglichen. Auerdem fordert sie die Rebellenorganisation und die kolumbianische Regierung auf, eine humanitre Lsung zur Freilassung der Geiseln zu finden. Auch fordert sie Ermittlungen seitens der zustndigen Behrden, um die tatschlichen Vorgnge aufzuklren.

Die Regionalabgeordneten gehrten zur Gruppe der 56 Geiseln, welche die FARC gegen mehr als 500 gefangene FARC-Mitglieder austauschen will. Unter den Geiseln befindet sich auch Ingrid Betancourt, die Prsidentschaftskandidatin von 2002, die gemeinsam mit ihrer Vizeprsidentschaftskandidatin Clara Rojas entfhrt worden war. Die Angehrigen von Ingrid Betancourt bitten die Regierungen Spaniens, Frankreichs und der Schweiz um Vermittlung, damit weitere Befreiungsversuche verhindert werden, die das Leben der Geiseln gefhrden knnten.

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