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Gericht verbietet Verkauf von genmanipuliertem Bayer-Mais

Brasilien | 03.07.2007

(Rio de Janeiro, 3. Juli 2007, púlsar).- Ein brasilianisches Bundesgericht annullierte in den vergangenen Tagen die Freigabe des Verkaufs von genmanipuliertem Mais des multinationalen Konzerns Bayer. Das Urteil ist Ergebnis der Klage einer Gruppe von Nichtregierungsorganisationen. Sie hatten eingefordert, die von der staatlichen Behörde für Biosicherheit (Comision Tecnica Nacional de Bioseguridad) vergebene Autorisierung des Mais-Verkaufs zu überprüfen. Die Behörde kann nun keine neuen Variationen genmanipulierter Lebensmittel mehr freigeben, ohne vorher Maßnahmen zur Biosicherheit erarbeitet zu haben.

Umweltschutzorganisationen meinen, dass die Behörde das Gesetz über Biosicherheit und das Vorsichtsprinzip, beides Instrumente zur Handhabung der Biotechnologie in Brasilien, missachtet habe. Die Organisationen bestätigen, dass es bereits belegte Fälle von Kontaminierung durch genveränderte Sorten bekannt seien. María Rita Reis, Rechtsanwältin der Organisation Terra de Directos, erklärte, dass „die Studie zur Gewährung des Rechts auf Nicht-Kontaminierung sich nicht nur auf Fragen genveränderter Pflanzen, sondern auch auf die Art und Weise wie die Produktionskette organisiert ist, bezieht.“

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