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Erster zivilrechtlicher Prozess gegen Militärangehörige

Mexiko | 18.08.2006

(Monclova, 18. August 2006, cimac-poonal).- Die mexikanische Staatsanwaltschaft hat gegen acht Angehörige des mexikanischen Militärs Haftbefehl erlassen. Den Soldaten wird vorgeworfen am 11. Juli diesen Jahres 14 Tänzerinnen und Sexarbeiterinnen in zwei Bars im Sperrbezirk des Ortes Castaños im Bundesstaat Coahuila vergewaltigt zu haben. Damit wird zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Mitgliedern des Militärs ein ziviler strafrechtlicher Prozess gemacht. Die Vollstreckung von weiteren Haftbefehlen gegen drei flüchtige Militärs steht noch aus. Den verhafteten Soldaten wird der Prozess wegen Vergewaltigung gemacht, wobei die Untersuchung möglicher Anzeigen wegen Körperverletzung noch aussteht.

Von Soldaten begangene Vergewaltigungen sind in Mexiko nicht Neues. Am 4.Juni 1994 vergewaltigten etliche Militärangehörige drei junge Tzeltal-Frauen im Alter von 12, 15 und 17 Jahren in der Ortschaft Altamiro im Bundesstaat Chiapas. Am 3. Dezember 1997 erstatteten zwei indigene Frauen der Ethnie Tlapaneco aus Zopilotepec und Atlixtac de Álvarez im Bundesstaat Guerrero Anzeige aufgrund Vergewaltigung durch fünf Soldaten. Im Jahr 1997 nahm die Menschenrechtsorganisation LIMEDDH (Liga Mexicana por la Defensa de los Derechos Humanos) aus Oaxaca die Anzeigen von zwölf Frauen auf, die von Soldaten in dem Gebiet von Loxicha vergewaltigt worden waren. Keiner der Fälle wurde gerichtlich verfolgt, da die bundesstaatliche Menschenrechtskommission CEDH (Comision Estatal de Derechos Humanos) damit drohte, es müssten Beweise erbracht werden, andernfalls würden die betroffenen Frauen verhaftet werden.

Am 21. April 1999 wurden zwei Frauen im Stadtviertel Nuevo San José der Gemeinde Tlacoachixtlahuaca im Bundesstaat Guerrero verschleppt und in leerstehenden Häusern von Militärangehörigen vergewaltigt. Am 16. Februar 2002 wurde eine Frau von acht Soldaten des 41. Bataillons der Infanterie in Barranca Bejuco, Acatepec, Guerrero sexuell belästigt. Eine weiter Frau wurde am 22. März 2002 in Barranca Tecuani, Ayutla de los Libres, Guerrero in ihrem eigenen Haus von elf Soldaten vergewaltigt.

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