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Indígenas der Provinz Chaco einigen sich mit Regierung

Argentinien | 22.08.2006

(Buenos Aires, 23. August 2006, alc-poonal).- Nach fünf Wochen Kampf darum, von Regierungsvertretern der Provinz Chaco angehört zu werden, haben die indigenen Gemeinden dieser Region ihren Protest beendet. Sie unterschrieben am vergangenen Samstag eine Vereinbarung mit den Autoritäten. 500 Gemeindevertreter hatten 32 Tage lang vor dem Sitz der Provinzregierung kampiert. In den letzten Wochen waren neun Gemeindesprecher in den Hungerstreik getreten. Die Vereinbarung wurde vom Präsident des Indígenainstituts im Chaco IDACH (Instituto del Aborigen Chaqueño) als Repräsentant der Gemeinden, und von den Ministern für Justiz, Arbeit und Wirtschaft für die Provinzregierung unterschrieben.

Das Abkommen besteht aus neun Punkten und erkennt die in den Jahren 1991 und 1996 erlassenen Dekrete über den Landbesitz der Indigenas an. Und es befugt das IDACH auf gerichtlichem Weg die Beschwerden gegen Lorenzo Heffner, den Bürgermeister von Villa Río Bermejito weiter zu verfolgen. Heffner wird vorgeworfen staatliche Hilfsgüter für die Betroffenen des Hochwassers des Flusses Teuco Bermejito nicht weiter geleitet zu haben.

Die Regierung von Chaco verpflichtete sich die Rechtssache, die noch im Institut für Kolonialisierung bearbeitet wird, zu beschleunigen. Innerhalb von zwölf Monaten sollen individuelle und kollektive Landtitel übergeben werden. Um den Indígenas den Besitz ihres Landes zu sichern, garantierte die Regierung zudem die Umsiedlung lokaler Familien, die derzeit 150.000 Hektar Land der Indígenas bewohnen. Ein weiterer der vereinbarten Punkte war die Ausbildung von zweisprachigen Lehrern und die Schaffung von Stellen für bilinguale, interkulturelle Lehrer sowie die Zusammenarbeit mit dem Institut für ländliche Entwicklung und Wohnraum um Wohnungen für die indigenen Familien zu bauen.

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