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Festnahmen bei Protestaktion gegen peruanischen Ex-Präsident

Chile | 20.08.2006

(Fortaleza, 21. August 2006, adital-poonal).- Während einer friedlichen Protestkundgebung vor dem Wohnsitz des peruanischen Ex-Präsidenten Alberto Fujimoro wurden in Santiago de Chile Teilnehmer der „Karawane gegen die Straflosigkeit“ festgenommen. Dabei gingen die Polizisten äußerst gewaltsam vor. Die Menschenrechtsorganisation amnesty international prangerte die Vorgehensweise der Sicherheitskräfte an.

Zehn Personen –fünf Peruaner und fünf Chilenen – wurden festgenommen, während sie gewaltfrei vor dem Wohnsitz des ehemaligen peruanischen Staatschefs demonstrierten. Auf Grund der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, die während Fujimoris Regierungszeit begangen worden sind, läuft in Chile ein Gerichtsverfahren, in dem dessen Auslieferung angestrengt wird.

Die Aktion wurde von der Koordination gegen die Straflosigkeit organisiert. Die Demonstranten trugen Transparente mit sich, skandierten Parolen und sangen Schmählieder gegen den ehemaligen peruanischen Präsidenten. Es handelte sich um eine friedliche Demonstration mit dem Zweck, noch einmal die schlimmen Menschenrechtsverletzungen anzuprangern, die während der Regierungszeit Fujimoris begangen wurden, und um zu fordern, dass dieser nach Peru ausgeliefert wird, um sich für diese Verbrechen zu verantworten.

Einige der festgenommenen Personen hielten sich als Teilnehmer der „Karawane gegen die Straflosigkeit“ vom 15. bis zum 22. August in Chile auf. Die Karawane war von der peruanischen Hauptstadt Lima aus aufgebrochen, um über die Hintergründe des Auslieferungsverfahren gegen Fujimori zu informieren und aufzuklären. Der Dachverband von Menschenrechtsorganisationen in Peru und die Organisation peruanischer Einwohner gegen die Straflosigkeit organisierten mit Unterstützung von ammesty international Chile diese Initiative.

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