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Übergriffe auf Basisradios in Oaxaca

Mexiko | 30.08.2006

(Montevideo, 31. August 2006, púlsar).- Die mexikanische Gruppe des Weltverbands der Basis- und Communityradios AMARC (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) hat gegen die Schließung von Radio Nandía im Bundesstaat Oaxaca protestiert. AMARC-Mexiko macht Anhänger der früheren Regierungspartei PRI (Partido Revolucionario Institucional) für die Übergriffe auf das Basisradio und das ebenfalls in Oaxaca sendende Radio Calenda verantwortlich.

Am 24. August waren MitarbeiterInnen von Radio Nandía, das im Gymnasium der Gemeinde Mazatlán seinen Sitz hat, von Personen angegriffen worden, die mit in der Schule agierenden Gruppen in Verbindung stehen. Später wurde von denselben Personen auch die Stromversorgung gekappt. Als die RadiomacherInnen mehr über die Vorgänge herausfinden wollten, wurden sie bedroht und mussten sich zurückziehen. Am nächsten Tag konnte das technische Personal die Räume von Radio Nandía nicht betreten, da das Türschloss beschädigt war. Am 26. August wurden die Radio-MitarbeiterInnen dann mit Waffengewalt am Betreten der Räumlichkeiten gehindert. Radio Nandía musste aufgrund der Vorfälle die Übertragung einstellen.

Nach Informationen von AMARC wurden außerdem MitarbeiterInnen von Radio Calenda, einem Basisradio das in der nahe der Hauptstadt Oaxaca gelegenen Gemeinde San Antonino sendet, vom Bürgermeister des Ortes bedroht. Aufgrund der Vorfälle hat AMARC-Mexiko das Innenministerium aufgefordert, die sofortige Wiederaufnahme des Sendebetriebs von Radio Nandía und die Ausübung der Pressefreiheit für Radio Calenda zu gewährleisten.

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