Chile gilt als das europäischste aller südamerikanischen Länder. Dies schlägt sich im Lebensstandard genauso nieder wie in den Menschen. Hier geht alles etwas geordneter zu als etwa in den Nachbarländern Peru oder Bolivien. Einzigartig ist seine geografische Ausdehnung mit großen topografischen Unterschieden.
Dementsprechend weist das Land verschiedenste Vegetations- und Klimazonen auf. Von der Wüste im Norden bis zu den Gletschern im äußersten Süden des Landes sind es etwa 4.500 km, dabei ist es durchschnittlich nur rund 180 Kilometer breit. Diese Extreme ermöglichen es morgens in den Anden Ski zu fahren und nachmittags in den Wellen des Pazifiks zu schwimmen.
Über das Land verteilt gibt es 30 Nationalparks und 38 Naturreservate mit einer großen Vielfalt an Fauna und Flora. Diese laden zu Wanderungen und Ausflügen ein. Neben den Fjorden und Gletschern im Süden des Landes sind die riesigen Salzseen im Norden eine der Hauptattraktionen. Wenn auch kein geschütztes Gebiet, so doch aber für viele Chilebesucher genauso interessant ist Chiles Weinanbaugebiet. Schließlich genießen die hier erzeugten Weine einen weltweit ausgezeichneten Ruf. Ebenso beliebt ist der für einen ordentlichen Pisco Sour erforderliche Traubenschnaps, der seine Herkunft aus Nordchile hat.
Mit dem Flughafentransfer zur Gastfamilie hat alles super geklappt, in Anbetracht der Kurzfristigkeit. Mit dem Unterricht war ich sehr zufrieden. Der Lehrer war klasse, hätte wirklich nichts besser machen und habe gut profitieren können. Die Tanzstunden waren gut, pünktlich jeden Tag. May, die Lehrerin, war lustig und ich bin auch mal mit ihr in die Stadt losgezogen. Das Kulturelle war gut organisiert und hat auch alles geklappt. Die Gastfamilien-Mutti Raffaela war sehr hilfsbereit bei Fragen und hat sich sehr bemüht, mir die Moskitos vom Leib zu halten... Wäsche wurde gewaschen, das Zimmer war ok und die Wohnlage gigantisch. Mitten in der Altstadt, das hab ich wirkich genossen. Und gefallen hat mir Cartagena sehr. Susann Wild, Leipzig, DE